10 Tipps für eine erholsame Nacht (9 davon ohne Schlaftabletten)

Ob Stress, generelle Sorgen oder Lärm – viele Dinge rauben einem den Schlaf. Ein erholsamer Schlaf ist jedoch notwendig, wenn Sie am nächsten Tag leistungsfähig und fit sein möchten. Bevor Sie jedoch direkt zum Arzt gehen und sich starke Schlafmittel verschreiben lassen, sollten Sie es zuerst einmal mit den folgenden 10 Tipps probieren.

1. Sorgen Sie für ein optimales Raumklima

Ein erholsamer Schlaf braucht auch ein geeignetes Klima. Am besten erholt sich Ihr Körper, wenn die Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad liegt. Achten Sie zudem auf genügend Frischluft – idealerweise lüften Sie morgens sowie abends Ihr Schlafzimmer für 10 Minuten bei einem weit geöffneten Fenster.

2. Gestalten Sie Ihr Schlafzimmer richtig

schlafzimmer-gestaltenIhr Schlafzimmer sollte so gestaltet sein, dass Sie in diesem optimal zur Ruhe kommen können. Fernseher oder Telefon gehören nicht in die Nähe vom Bett. Verzichten Sie nach Möglichkeit darauf, dass Sie Ihren Arbeitsbereich in Ihr Schlafzimmer legen – sollte dieses nicht möglich sein, dann kann eine Trennwand einen Sichtschutz bieten. Gestalten Sie generell Ihr Schlafzimmer in den Farben, welche eine beruhigende Wirkung auf Sie haben.

3. Rituale vor dem Schlafengehen

Feste Rituale können Ihrem Körper dabei helfen, sich auf den kommenden Schlaf einzustellen. Vereinbaren Sie mit Ihrem Partner zum Beispiel eine gegenseitige Massage. Diese hat gleich einen doppelten Effekt: Neben der Eigenschaft als Ritual hilft diese selbst schon bei der Entspannung. Aber auch das Lesen eines Buches oder das Trinken einer heißen Milch mit Honig kann ein geeignetes Einschlaf-Ritual sein.

4. Hören Sie auf Ihr Schlafbedürfnis

Rechnen Sie sich genau aus, wann Ihre Schlafenszeit ist? Weil Sie jede Nacht mindestens acht Stunden schlafen sollten? Dann vergessen Sie ab sofort solche starren Regeln. Denn das Schlafbedürfnis Ihres Körpers kann ganz anders sein. Einige Menschen benötigen nur fünf Stunden Schlaf pro Nacht, während ein anderer erst nach neun Stunden richtig erholt ist. Richten Sie sich nach Ihrem eigenen Körper und gehen Sie dann ins Bett, wenn Sie sich tatsächlich müde fühlen.

5. Lassen Sie die Sorgen aus Ihrem Schlafzimmer

Sorgen und Grübeleien haben in Ihrem Bett nichts zu suchen, denn diese werden Sie nicht zur Ruhe kommen lassen. Wenn das Gedankenkarussel dennoch immer wieder pünktlich zur Schlafenszeit auftritt, dann kann hier ein entsprechendes Ritual hilfreich sein. Legen Sie Ihre Sorgen gedanklich vor dem Schlafzimmer ab und sagen Sie diesen gute Nacht. Hilfreich kann es auch sein, wenn Sie sich die Gedanken als Wölkchen vorstellen und diese einfach nur vorbeiziehen lassen.

6. Essen und trinken Sie das Richtige

Essen und Trinken spielt eine wichtige Rolle für eine erholsame Nacht. Insbesondere koffeinhaltige Getränke wie zum Beispiel Kaffee, Tee, Cola oder Eistee sollten bereits ein paar Stunden vor dem Schlafengehen gemieden werden. Verzichten Sie beim Abendessen auf schwere Kost, wie zum Beispiel blähende Gemüsesorten und sehr fettreiche Speisen. An diesen hat Ihr Verdauungstrakt lange zu arbeiten und Sie können nicht zur Ruhe kommen.

7. Bewegen Sie sich ausreichend

Wenig Bewegung am Tag unterfordert Ihren Körper. Abends liegen Sie dann lange wach und wundern sich, warum der Schlaf nicht endlich vorbeischauen möchte. Hilfreich kann es sein, wenn Sie sich regelmäßig in einem Fitnessstudio betätigen. Manchmal ist es aber auch ausreichend, wenn Sie täglich nach dem Abendessen einen längeren Spaziergang unternehmen. Testen Sie einfach aus, wie viel Bewegung Ihr Körper für ein gesundes Schlafbedürfnis benötigt.

8. Machen Sie sich keinen Stress

An manchen Tagen fällt einem das Einschlafen einfach schwerer. Setzen Sie sich nun nicht selbst unter Druck und rechnen Sie sich auch nicht die Stunden aus, die Ihnen bis zum Klingeln des Weckers noch bleiben. Dadurch versetzen Sie Ihren Körper in Stress und er sendet entsprechende Hormone aus. Die Stresshormone sorgen dann dafür, dass an Schlaf überhaupt nicht mehr zu denken ist. Akzeptieren Sie stattdessen besser, dass Ihr Körper anscheinend weniger Schlaf möchte. Denken Sie daran: Auch wenn Sie entspannt wach liegen, erholt sich Ihr Körper hierbei.

9. Genießen Sie entspannte Abende

abende-geniessenDamit Ihr Körper schon auf den folgenden Schlaf eingestellt wird, sollten Sie die Stunden vorher möglichst entspannt gestalten. Schauen Sie keine aufregenden Filme im Fernsehen und verschieben Sie anstrengende Gespräche lieber auf den nächsten Tag. Lassen Sie sich stattdessen lieber eine Massage geben oder genießen Sie ein beruhigendes Bad in der Badewanne. Möglichkeiten für entspannende Tätigkeiten am Abend gibt es viele – finden Sie die, die Ihnen gut tut.

10. Hilfe durch rezeptfreie Schlaftabletten

tabelle rezeptfreie Schlaftabletten

Bildquelle: rezeptfreies.jetzt

Wenn sich trotz aller Tipps keine ruhigen Nächte einstellen wollen und Sie keine Ursache finden, dann können rezeptfreie Schlaftabletten eine gute Alternative sein. Sie können mit diesen stressige Zeiten kurzfristig überbrücken und dafür sorgen, dass Sie ausreichend Schlaf bekommen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Einnahme nicht zur Gewohnheit wird und Sie diese nur bei Bedarf einsetzen.

Quellen: Auf Rezeptfreies.jetzt findest du die wirkungsvollsten rezeptfreien Schlaftabletten und andere rezeptfreie Mittel die beim Einschlafen helfen könnten.

Auf https://www.zentrum-der-gesundheit.de/tipps-zum-einschlafen-ia.html findest du 9 weitere Tipps die du befolgen kannst

nach bowen massage

Was ist die Bowen Technik und bei wem kann sie helfen?

Die Bowen-Technik – wirksame Schmerzlinderung durch sanfte Stimulation

Seit über 60 Jahren wird die Bowen-Therapie erfolgreich bei vielen körperlichen Beschwerden angewendet. Sie ist eine manuelle Heilmethode, die auf die Ursache der Verletzung gezielt eingeht und die Selbstheilungsprozesse des Körpers aktiviert. Auf diese Weise werden chronische Schmerzen beseitigt und auch Stress, Migräne und Verspannungen lösen sich durch die Bowen-Therapie.

Bowen-Technik – was ist das?

die idee hinter bowen

Entwickelt wurde die Methode von dem Autodidakten und Osteopathen – wie er sich selbst bezeichnete – Thomas Bowen in Australien in den 50er Jahren. Die Begriffe „Bowen-Therapie“, „Bowen- Technik“ oder auch „Bowtech“ wurden erst nach seinem Tod im Jahre 1982 gefestigt. Mitte der 80er Jahre etablierte sich die erste Schule für Bowtech in Australien und mittlerweile gibt es neben weltweiten Lehrinstitutionen auch im deutschsprachigen Raum mehrere Institutionen, die Ausbildungen in der Bowen-Technik anbieten.
Als leidenschaftlicher Footballfan widmete sich Bowen zunächst der klassischen Massage und beobachtete Masseure seiner Lieblingsmannschaft bei der Arbeit. Durch seine Beobachtungen schlussfolgerte er nach einigen Versuchen schließlich auf seine eigene Theorie der Selbstheilung des Körpers. Seine Arbeitsstelle gab er gänzlich auf nachdem er bei Bekannten zunächst im kleinen Kreis seine Methode anwendete und eröffnete schließlich eine eigene Praxis – mit großem Erfolg. An Samstagen war seine Praxis ausschließlich für die Armen und für „sein“ Football-Team geöffnet.

Die Bowtech-Idee


Bowen ging davon aus, dass jeder Organismus über ein Selbstheilungssystem verfügt, dass – bei richtiger Stimulation – jederzeit und gezielt eingesetzt werden kann. Der Körper heilt sich selbst. Seine Theorie basiert darauf, dass Schmerzen in Muskeln und im Gewebe zu Verspannungen führen. Sind diese Verspannungen erst einmal gelöst, setzt der Heilungsprozess von selbst ein. Dies geschieht über das komplexe System zwischen Nerven, den Gehirn und dem betroffenen Körperteil.
Grundlegend wird davon ausgegangen, dass durch Griffe an bestimmten Körperstellen das Bewusstsein gezielt auf ein Areal des Körpers aufmerksam gemacht wird. Die Berührungen sind sehr sanft und nur von kurzer Dauer. Sie werden von circa zweiminütigen Pausen begleitet. Diese Erholungsphasen sind sehr wichtig, damit die gesetzten Impulse vom Körper verarbeitet werden können. Die kurzen Berührungsphasen – auch „Moves“ genannt – heben sich von anderen Behandlungsmethoden wie Massagen, Akkupressur, Akkupunktur oder Triggering grundsätzlich ab. Der Körperkontakt ist bei der Bowen-Technik immer nur von sehr kurzer Dauer und wird auch nicht an dem erkrankten oder schmerzenden Körperteil angewandt. So wird beispielsweise bei Migräne das Steißbein „gemoved“.

Die Behandlung nach Bowen

Je nach Erscheinungsbild der Erkrankung oder der Form der Schmerzen dauert eine Sitzung zwischen 15 und 45 Minuten. Auf dem Bauch oder dem Rücken liegend wird der Patient mit einer wärmenden Decke zugedeckt, damit der Körper in dieser Ruhephase nicht auskühlt. Ein Entkleiden ist nicht nötig. In den ersten Sitzungen wird der Patient meist nur kurz behandelt, denn die Bowen-Methode fordert dem Körper einiges ab. Oft kommt es zu Erschöpfungserscheinungen und Muskelkater, daher wird die Länge und Intensität der Behandlung erst mit der Zeit gesteigert.
Der Therapeut führt die Moves aus, indem er die Haut zunächst mit den Fingern oder der Hand sanft zurückschiebt, dann wird ein intensiver Kontakt zu den Strukturen unterhalb der Haut hergestellt. Je nach Erscheinungsbild der Beschwerden sind es Muskeln, Sehnen, Faszien oder das Bindegewebe. Dadurch wird auf das Nervensystem eingewirkt und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden in Gang gesetzt.

Wirkung der Bowen-Technik

Bereits nach wenigen Sitzungen wird von einer Verbesserung des körperlichen Zustandes berichtet. Nicht nur die betroffenen, schmerzenden Körperpartien haben eine Linderung bis Heilung erfahren, auch das allgemeine Wohlbefinden habe sich deutlich verbessert. Das Einwirken auch auf die Psyche wird von vielen Patienten bestätigt. Eine deutliche Entspannung stellt sich ein, die zu mehr Lebensqualität und körperlicher Energie führt.
Angewendet werden kann die Bowen-Therapie bei allen Beschwerden des Rückens, auch bei Ischiasbeschwerden, Muskelverspannungen, Fehlhaltungen, Migräne, bei Ödemen und Störungen des Lymphflusses, Kiefergelenkproblemen und vielem mehr.
Zudem kann diese Therapie auch ergänzend zu anderen Heilverfahren angewandt werden.
Bei Schwangeren wird von Moves am Steißbein abgeraten, da dies Gebärmutterkontraktionen herbeiführen kann. Auch bei Brustimplantaten sind Moves im Brustbereich nicht förderlich.
Ausgiebige Gespräche im Vorfeld mit dem Therapeuten sind unerlässlich, um einen Erfolg der Therapie gewährleisten zu können.

Als alternative Heilmethode zeichnet sich die Bowen-Technik besonders durch ihre überdurchschnittlichen Erfolgsaussichten aus. Wissenschaftlich belegt ist diese Methode bislang noch nicht, obwohl viele Theorien kursieren. Thomas Bowen persönlich war es seinerzeit egal, warum es wirkt. Es wirkt – das ist das Wichtigste.