kopfmassage haarwachstum

Massagen und Öle entspannen die Kopfhaut und fördern den Haarwuchs ganz ohne Wimpernserum

Gutes Aussehen und schönes kräftiges Haar sind die Visitenkarte eines jeden Menschen. allerdings sind diese Attribute keine Selbstverständlichkeit, sondern erfordern ein gewisses Maß an Pflege. Dabei muss Haarpflege nicht unbedingt teuer sein, denn es gibt verschiedene natürliche Wege wie Massagen und Öle, um einen gesunden Haarwuchs zu fördern. Lesen Sie diesen Artikel und verzichten Sie zum Beispiel auf Wimpernserum (Siehe auch: Wimpern-Ratgeber.de)

Haarwachstum auf natürliche Weise anregen statt Wimpernserum

Die Grundlage für volles und kräftiges Haar ist eine gesunde Kopfhaut. Nur wenn der Blutfluss zu den Haarfollikeln ungestört fließen kann, können diese die für das Haarwachstum wichtigen Nährstoffe aufnehmen. Diese Durchblutung lässt im Alter vor allem im vorderen Bereich der Kopfhaut nach und hindert so das natürliche Haarwachstum. In Asien ist dieser Umstand schon seit Jahrtausenden hinreichend bekannt. Daher wurde schon damals durch gezielt angewendete Massagen der Kopfhaut der Blutfluss zu den feinen Kapillaren angeregt und das Haarwachstum gefördert.

Kann eine Kopfhaut-Massage den Haarwuchs beeinflussen?

lange haare

Mittlerweile konnte an Hand von Studien nachgewiesen werden, dass das Massieren der Kopfhaut eine das Haarwachstum stimulierende Wirkung erzielen kann. Bei der Kopfhaut-Massage werden durch bestimmte Mechanismen wie dehnen und drücken auf genetischer sowie zellulärer Ebene Kräfte freigesetzt, die das Haarwachstum positiv beeinflussen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass eine möglichst effektive Massagetechnik verwendet wird.

Die klassische Massagetechnik zur Behandlung der Kopfhaut

Bei der folgenden Kopfhautmassage handelt es sich um eine Technik, die schon von den alten Chinesen angewendet wurde, um den Haarwuchs zu fördern.
TIPP: Um eine besonders effektive Wirkung zu erzielen sollte die Kopfhaut vor der Massage mit einem natürlichen Haaröl (zum Beispiel Leinen-oder Rizinusöl) eingerieben werden.
Wer diese klassische Massage-Methode anwenden möchte, der sollte folgendermaßen vorgehen:

  1. Hände auf den Kopf legen und die Kopfhaut in ruhigen, kreisenden Bewegungen über den Schädelknochen bewegen. Dabei sollte ein leichter Druck aufgebaut werden.
  2. Nach einigen Minuten werden dann die Hände gefaltet auf dem Hinterkopf positioniert und die Kopfhaut auf und ab bewegt. Auch dies Übung sollte einige Minuten lang durchgeführt werden.
  3. Nun werden die Hände mit den Fingerspitzen nach oben auf die Schläfen gelegt. Dann wird mit leichtem Druck die Kopfhaut an diesen Stellen auf und ab bewegt.
  4. Sind einige Minuten vergangen, wird die gesamte Kopfhaut mit zwei oder auch mehreren Fingern mit kreisenden Bewegungen stimuliert.
    Die Massage kann beendet werden, wenn das verwendete Haaröl vollständig von der Kopfhaut aufgenommen wurde.

TIPP: Experten empfehlen die Kopfhaut-Massage mindestens einmal am Tag durchzuführen.

Was ist die sogenannte Bowen Entspannungstechnik?

Neben der klassischen Massagetechnik hat sich vor allem die Bowen Technik als besonders effektiv erwiesen. Dabei handelt es sich um keine Heilmethode, sondern viel mehr um eine besonders sensible Entspannungstechnik, die in Australien entwickelt wurde. Die Bewegungen und Berührungen der Bowen Technik sind denen der klassischen Massage zwar ähnlich, werden aber noch wesentlich sanfter ausgeführt, als das bei einer herkömmlichen Massage. Im Prinzip sind die Finger-und Handberührungen bei der Bowen Technik kaum zu spüren. Dennoch entwickeln sie eine unmittelbare Wirkung. Entscheidend ist, dass ein positiver Energiefluss erzeugt wird, der vorhandene Blockaden auflöst und Verspannungen abbaut. Somit ist die Bowen Technik optimal geeignet, die Kopfhaut zu entspannen und den Blutdurchfluss zu den Haarfollikeln zu stimulieren.

TIPP: Auch bei der Bowen Massage kann die Effektivität der Wirkung durch die Verwendung von Haaröl gesteigert werden.

Welche Öle können bei einer Kopfhautmassage verwendet werden?

oele

Folgende Öle haben sich bei der Verwendung als Haaröl als besonders wirkungsvoll erwiesen:
1. Rizinusöl
Rizinusöl enthält wertvolle essenzielle Fettsäuren und reichlich Vitamin E. Damit ist es hervorragend geeignet, den Haarboden zu stimulieren mit Nährstoffen zu versorgen und den Haarwuchs anzuregen. Da Rizinusöl von der Zusammensetzung her eher dickflüssig ist, sollte es zu gleichen Teilen mit Kokosöl, Olivenöl oder Mandelöl vermengt werden.

TIPP: Der Duft des Rizinusöls ist recht intensiv, daher ist es ratsam der Mischung noch einige ätherische Öle (Lavendel, Rosmarin, Pfefferminz) hinzuzufügen.

2. Kokosöl
Hauptbestandteil von Kokosöl sind mittellange Fettsäuren. Diese haben die Fähigkeit auch in die Zellmembran der Zellen der Haarfollikel sowie in das Haar selbst eindringen zu können, um so die Nährstoffversorgung zu gewährleisten.

3. Ölivenöl

Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) für die Schrumpfung der Haarfollikel verantwortlich ist. Olivenöl hat die Eigenschaft die Wirkung des Hormons zu hemmen.Zudem kann mit Ölivenöl die Durchblutung der Kopfhaut angeregt und das Haarwachstum stimuliert werden.

4. Jojobaöl

Wer mit dem Haaröl nur die Kopfhaut behandeln möchte, sollte Jojobaöl anwenden, dass nicht vom Haar aufgenommen wird. Dadurch beleibt dem Anwender das ansonsten entstehende Gefühl fettigen Haares erspart.
TIPP: Jojobaöl lässt sich hervorragend mit herkömmlichem Haarshampoo vermischen.

Verwendete Quellen

  1.  https://amp.bessergesundleben.de/6-oele-diue -das-haarwachstum-foerdern/
  2. https://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/wellness/2023270-29802-bowen-technik-mit-sanftem-druck-entspannt.html
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Was ist die Bowen Technik und bei wem kann sie helfen?

Die Bowen-Technik – wirksame Schmerzlinderung durch sanfte Stimulation

Seit über 60 Jahren wird die Bowen-Therapie erfolgreich bei vielen körperlichen Beschwerden angewendet. Sie ist eine manuelle Heilmethode, die auf die Ursache der Verletzung gezielt eingeht und die Selbstheilungsprozesse des Körpers aktiviert. Auf diese Weise werden chronische Schmerzen beseitigt und auch Stress, Migräne und Verspannungen lösen sich durch die Bowen-Therapie.

Bowen-Technik – was ist das?

die idee hinter bowen

Entwickelt wurde die Methode von dem Autodidakten und Osteopathen – wie er sich selbst bezeichnete – Thomas Bowen in Australien in den 50er Jahren. Die Begriffe „Bowen-Therapie“, „Bowen- Technik“ oder auch „Bowtech“ wurden erst nach seinem Tod im Jahre 1982 gefestigt. Mitte der 80er Jahre etablierte sich die erste Schule für Bowtech in Australien und mittlerweile gibt es neben weltweiten Lehrinstitutionen auch im deutschsprachigen Raum mehrere Institutionen, die Ausbildungen in der Bowen-Technik anbieten.
Als leidenschaftlicher Footballfan widmete sich Bowen zunächst der klassischen Massage und beobachtete Masseure seiner Lieblingsmannschaft bei der Arbeit. Durch seine Beobachtungen schlussfolgerte er nach einigen Versuchen schließlich auf seine eigene Theorie der Selbstheilung des Körpers. Seine Arbeitsstelle gab er gänzlich auf nachdem er bei Bekannten zunächst im kleinen Kreis seine Methode anwendete und eröffnete schließlich eine eigene Praxis – mit großem Erfolg. An Samstagen war seine Praxis ausschließlich für die Armen und für „sein“ Football-Team geöffnet.

Die Bowtech-Idee


Bowen ging davon aus, dass jeder Organismus über ein Selbstheilungssystem verfügt, dass – bei richtiger Stimulation – jederzeit und gezielt eingesetzt werden kann. Der Körper heilt sich selbst. Seine Theorie basiert darauf, dass Schmerzen in Muskeln und im Gewebe zu Verspannungen führen. Sind diese Verspannungen erst einmal gelöst, setzt der Heilungsprozess von selbst ein. Dies geschieht über das komplexe System zwischen Nerven, den Gehirn und dem betroffenen Körperteil.
Grundlegend wird davon ausgegangen, dass durch Griffe an bestimmten Körperstellen das Bewusstsein gezielt auf ein Areal des Körpers aufmerksam gemacht wird. Die Berührungen sind sehr sanft und nur von kurzer Dauer. Sie werden von circa zweiminütigen Pausen begleitet. Diese Erholungsphasen sind sehr wichtig, damit die gesetzten Impulse vom Körper verarbeitet werden können. Die kurzen Berührungsphasen – auch „Moves“ genannt – heben sich von anderen Behandlungsmethoden wie Massagen, Akkupressur, Akkupunktur oder Triggering grundsätzlich ab. Der Körperkontakt ist bei der Bowen-Technik immer nur von sehr kurzer Dauer und wird auch nicht an dem erkrankten oder schmerzenden Körperteil angewandt. So wird beispielsweise bei Migräne das Steißbein „gemoved“.

Die Behandlung nach Bowen

Je nach Erscheinungsbild der Erkrankung oder der Form der Schmerzen dauert eine Sitzung zwischen 15 und 45 Minuten. Auf dem Bauch oder dem Rücken liegend wird der Patient mit einer wärmenden Decke zugedeckt, damit der Körper in dieser Ruhephase nicht auskühlt. Ein Entkleiden ist nicht nötig. In den ersten Sitzungen wird der Patient meist nur kurz behandelt, denn die Bowen-Methode fordert dem Körper einiges ab. Oft kommt es zu Erschöpfungserscheinungen und Muskelkater, daher wird die Länge und Intensität der Behandlung erst mit der Zeit gesteigert.
Der Therapeut führt die Moves aus, indem er die Haut zunächst mit den Fingern oder der Hand sanft zurückschiebt, dann wird ein intensiver Kontakt zu den Strukturen unterhalb der Haut hergestellt. Je nach Erscheinungsbild der Beschwerden sind es Muskeln, Sehnen, Faszien oder das Bindegewebe. Dadurch wird auf das Nervensystem eingewirkt und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden in Gang gesetzt.

Wirkung der Bowen-Technik

Bereits nach wenigen Sitzungen wird von einer Verbesserung des körperlichen Zustandes berichtet. Nicht nur die betroffenen, schmerzenden Körperpartien haben eine Linderung bis Heilung erfahren, auch das allgemeine Wohlbefinden habe sich deutlich verbessert. Das Einwirken auch auf die Psyche wird von vielen Patienten bestätigt. Eine deutliche Entspannung stellt sich ein, die zu mehr Lebensqualität und körperlicher Energie führt.
Angewendet werden kann die Bowen-Therapie bei allen Beschwerden des Rückens, auch bei Ischiasbeschwerden, Muskelverspannungen, Fehlhaltungen, Migräne, bei Ödemen und Störungen des Lymphflusses, Kiefergelenkproblemen und vielem mehr.
Zudem kann diese Therapie auch ergänzend zu anderen Heilverfahren angewandt werden.
Bei Schwangeren wird von Moves am Steißbein abgeraten, da dies Gebärmutterkontraktionen herbeiführen kann. Auch bei Brustimplantaten sind Moves im Brustbereich nicht förderlich.
Ausgiebige Gespräche im Vorfeld mit dem Therapeuten sind unerlässlich, um einen Erfolg der Therapie gewährleisten zu können.

Als alternative Heilmethode zeichnet sich die Bowen-Technik besonders durch ihre überdurchschnittlichen Erfolgsaussichten aus. Wissenschaftlich belegt ist diese Methode bislang noch nicht, obwohl viele Theorien kursieren. Thomas Bowen persönlich war es seinerzeit egal, warum es wirkt. Es wirkt – das ist das Wichtigste.